Die sarchhalde

Die Sarchhalde muss grün bleiben

Die Sarchhalde ist der südliche Hang des idyllischen Käsenbachtals. Jede Art der Bebauung würde die Zerstörung dieser schützenswerten grünen Landschaft mit ihrem natürlichen Bachtal bedeuten.

 

Im Herbst 2017 soll die Sarchhalde von der landwirtschaftlichen Fläche zur künftigen Sonderbaufläche umgewidmet werden, um dem Uniklinikum bzw. der Universität Tübingen bauliche Erweiterungen zu ermöglichen. Entsprechende Pläne mit weitreichenden

Folgen für Landschaft und Natur liegen bereits vor.

Über diese Neuaufstellung des Flächennutzungsplans wird der Gemeinderat im November 2017 abstimmen.

Schon jetzt wird ein Teil des Käsenbachtals durch den Campus Morgenstelle 2 zubetoniert – ist dies der Beginn der Zerstörung des Tales?


Landschaft

Das Käsenbachtal hat eine elementare Funktion als
• innerstädtisches Naherholungsgebiet
• Teil des grünen Landschaftsraums der Stadt
• eine wertvolle Kulturlandschaft mitten in der Stadt
• Teilstück des Hauptwanderwegs 3 des Schwäbischen Albvereins und des Jakobswegs


kLIMA UND LUFT

Das Käsenbachtal mit seinen grünen Hängen spielt eine zentrale Rolle für Tübingens Stadtklima. Durch Baukörper und Versiegelung würden Kalt- und Frischluftentstehungsflächen verloren gehen.


Tier- und  Pflanzenwelt

Das Käsenbachtal ist Lebensraum für viele, teilweise geschützte beziehungsweise gefährdete Tier- und Pflanzenarten.
Es beherbergt
•  50 Vogelarten
•  viele Insektenarten wie Hirschkäfer und 38 Schmetterlingsarten, davon sind sechs besonders geschützt
•  9 streng geschützte Fledermausarten (Detektorhinweise)
•  Schlingnattern und Feuersalamander
•  Hirschkäfer
•  dazu seltene und gefährdete Pflanzenarten wie die Arzneischlüsselblume oder die Büschelglockenblume
Angaben aus dem Gutachten 2014 der Gruppe für ökologische Gutachten Detzel und Matthäus  ergänzt durch Untersuchungen der BI Käsenbachtal


Bedrohtes Idyll mitten in Tübingen

Die Fotojournalistin Yvonne Berardi aus Tübingen hat ein poetisches Fotoportrait der Sarchhalde erstellt.